06.10.2026, Information
Weiterbildung konkret
Wie sehen die neuen Prüfungen im Zuge der KV-Reform aus und wie organisieren wir sie? Wie bereiten wir unsere Lernenden darauf vor? Mit diesen Fragen befassten sich ausgewählte Lehrpersonen der WMS in einer internen Weiterbildung. Erfahrungsberichte, praktische Demonstrationen und gemeinsame Beurteilungsübungen machten die Vorbereitung auf die erste Durchführung im Frühsommer 2027 greifbar.
Vorbereitung auf die neue Prüfungsform
Kürzlich fand an der Wirtschaftsmittelschule eine interne Weiterbildung für eine ausgewählte Gruppe von Lehrpersonen statt, die in den WMS-Klassen unterrichten. Im Zentrum stand die neue Prüfungsform im Zuge der KV-Reform, die an unserer Schule im Frühsommer 2027 erstmals durchgeführt wird. Die teilnehmenden Lehrpersonen werden dabei auch als Examinatorinnen und Examinatoren im Einsatz stehen.
Erfahrungen aus erster Hand
Zum Auftakt profitierten wir von den Erfahrungen zweier Lehrpersonen des KBZ, die diese Prüfungen im vergangenen Schuljahr erstmals organisiert, durchgeführt und korrigiert hatten. In ihrem Input zeigten sie anschaulich auf, wie die einzelnen Prüfungsteile aufgebaut sind, welche Vorbereitungsmöglichkeiten sich im Unterricht anbieten und welche Erfahrungen sie in der ersten Durchführung gemacht haben. Dabei kamen sowohl gelungene Aspekte als auch Herausforderungen und mögliche Optimierungen zur Sprache.
Praktische Einblicke in die neuen Prüfungsformate
Im zweiten Teil der Weiterbildung wurde es besonders praxisnah: Markus Pallor unterrichtet das neue Fach Schulische Praxisaufträge (SPA) im letzten Jahr der schulischen WMS-Ausbildung. Er hat sich intensiv mit den Prüfungsmethoden auseinandergesetzt und entsprechende Grundlagen in seinen SPA-Unterricht integriert. Für diese Weiterbildung demonstrierte er zwei konkrete mündliche Prüfungsteile. Dafür stellten sich zwei unserer aktuellen Praktikantinnen zur Verfügung. Mit Alexandra führte er ein Rollenspiel durch, mit Ladina einen sogenannten Critical Incident, also eine erfolgskritische Situation. In beiden Formaten geht es darum, theoretische Inhalte und Modelle in konkreten Gesprächssituationen anzuwenden und überzeugend zu präsentieren.
Im Anschluss an diese Demonstrationen beurteilten die Teilnehmenden die gezeigten Leistungen gemeinsam. Diese Übung diente der fachlichen Diskussion und der Kalibrierung, also dem Ziel, ein möglichst gemeinsames Verständnis für Bewertung und Beurteilung zu entwickeln.
Ebenfalls vorgestellt wurden weitere Inhalte und theoretische Grundlagen, die Markus Pallor im Fach SPA eingebaut hat. Zudem fand ein Austausch mit den Englischlehrpersonen statt: Gemeinsam wurde besprochen, inwiefern diese punktuell einbezogen werden können, damit Rollenspiele auch in englischer Sprache durchgeführt und entsprechend rückgemeldet werden können.
Wertvoller Einblick
Die Weiterbildung wurde von den Teilnehmenden sehr positiv aufgenommen. Besonders geschätzt wurde die gelungene Verbindung von fachlichen Inputs und konkreten praktischen Beispielen. Ein herzlicher Dank gilt den beiden Gästen Kathrin Meier Leu und Larissa Reiterhauser vom KBZ sowie unserem Lehrer Markus Pallor für ihre engagierten Beiträge.
Patrik Gehrig
Beauftragter Öffentlichkeitsarbeit WMS




